Core i5-540M

Die HP Elitebooks 8540 verwenden alle den Intel QM57Sony Akku Chipsatz. Die schnellste derzeit verfügbare CPU für die „p“-Modelle ist die Intel Core i7-620M CPU, die wir bereits aus dem 8540w kennen. Quad-Cores sind nicht erhältlich, somit auch kein 3. und 4. RAM-Slot. Unser vorliegendes Testmodell ist mit dem Intel Core i5-540M Prozessor ausgestattet und hat als Grafikchip wie alle 8540p eine dedizierte nVidia NVS 5100 zur Seite gestellt bekommen. Der Arbeitsspeicher ist mit 2GB zwar etwas knapp bemessen,Notebook Akku lässt sich aber durch den am Unterboden einfach erreichbaren und freien Speicher-Slot schnell aufrüsten. Der primäre Steckplatz liegt wie beim 8540w unter der Tastatur.


Die technischen Daten der Core i5 2-Kern-CPU beinhalten die aktuellen Techniken wie Turbo Boost (Sony vgp-bps2b), Hyperthreading (2 Threads pro Kern), integrierter Grafikkern (Sony vgp-bps2a) und 3MB L3 Cache. Insbesondere Turbo Boost und Hyperthreading sorgen für eine effiziente Auslastung der CPU. Bei Anwendungen, die lediglich einen Kern nutzen, kann dieser auf bis zu 3,06 GHz übertaktet werden. Multicore Software profitiert hingegen vom Hyperthreading, wodurch 2 zusätzliche virtuelle Kerne für das gleichzeitige Abarbeiten von 4 Threads sorgen.


Die CPU Benchmarkergebnisse liegen wie erwartet zwischen Intel Core i7-620M und Intel Core i5-430M. Die wPrime 1024M Berechnung erfolgt in Sony vgp-bps13a/s576s und beim Cinebench R10 (32bit) erreicht die CPU 3179 (Single Core) und 7028 (Multi Core) Punkte. MP3 zu AAC Konvertierungen erledigt der Prozessor mit 29,8-facher Geschwindigkeit und bleibt in diesem Bereich etwas hinter den Erwartungen zurück, zumal die nominal schwächere i5-520M aus dem Sony Vaio B11 mit 33,4-facher Geschwindigkeit um einiges flotter zu Werke ging. Gründe hierfür könnten in der unterschiedlichen Konfiguration zu finden sein. System (32/64bit), RAM-Ausstattung (2GB/ 4GB), Chipsatz (Sony vgp-bps2c) und Software (iTunes 32/64bit) differieren. Beim Turbo Boost gab es jedenfalls keine Auffälligkeiten.


In unserer Benchmarkliste findet man die CPU derzeit auf Platz 22 und zeigt, welches Leistungspotential in ihr steckt. Umfangreiche Render- und Konvertierungsaufgaben lasten das Kraftwerk erst wirklich aus. Bei üblichen Aufgaben wie Internet, Office, Bildbearbeitung und Co. kann man getrost den Stromsparmodus verwenden, da hier das meiste Potential eh ungenutzt brach liegt.



Während die Quadro-Grafikkarten als Referenzlösung für professionelle 3D-Anwendungen gedacht sind, stellt nVidia bei der NVS-Familie Kompatibilität, Stabilität und Zuverlässigkeit in den Vordergrund. Insbesondere bei der professionellen 3D-Leistung, die für rechenintensive Aufgaben benötigt wird, liegt die Leistungsfähigkeit deutlich hinter der hardwaretechnisch sehr ähnlichen Quadro FX880M zurück (Siehe SPECViewperf-Ergebnisse). Beim 3D Mark`06 / Vantage, Cinebench R10 OpenGL Shading und Videokonvertieren per CUDA sind hingegen keine Leistungseinbußen festzustellen. 2534 Punkte beim 3D Mark Vantage liegen auf dem Niveau einer Geforce GT240M oder GT330M. Die 3602 Punkte beim Cinebench R10 OpenGL Shading (Sony vgp-bps8a) passen ebenfalls zu den beiden Consumerkarten, sind gleichzeitig aber auch deutliche 1000 Punkte weniger im Vergleich zur professionellen Quadro FX880M. Dies ist neben den SPECView Ergebnissen ein Indiz dafür, dass es der NVS an der OpenGL-Optimierung fehlt und sich dadurch zur Quadro-Serie abgrenzt.
Das Sony vgp-bps9Videokonvertieren der GPU, hier CUDA, zu überlassen hat mehrere Vorteile. Die Systemauslastung sinkt deutlich und je nachdem welche CPU im Rechner verbaut ist, wird man auch mit einer spürbaren Arbeitsbeschleunigung belohnt. Seitdem Intel die Core ix Prozessoren im Programm hat, ist der Geschwindigkeitsvorteil nicht mehr ganz so groß, dennoch kann das Ergebnis vor allem bei größeren Projekten sehr ansprechend sein.


Glänzen kann die nVidia NVS5100 beim Konvertierer Badaboom, wo wir eine sehr gute CUDA-Unterstützung vorfinden. Mit 73,2 fps wandelt das System unseren Testfilm ins H.264 Format mit 427x320 Bildpunkten um. Die CPU-Auslastung liegt während dieser Aufgabe bei unter 20%. Damit erreicht die Sony vgp-bps9/sNVS5100 das gleiche Ergebnis wie die Quadro FX880M aus der 8540w Workstation.


Unser zweites Testprogramm Cyberlink Mediashow Espresso unterstützt weder die Quadro FX880M noch die NVS5100. Somit muss die Konvertierung des H.264 Testtrailers alleine durch die CPU ins H.264 Format in 480x270er Auflösung geleistet werden. Das Ergebnis mit 74s überrascht uns dennoch ein wenig, da das Probook mit i5-430M (Sony vgp-bps9/b) für die gleiche Aufgabe 44s und das Sony Vaio VPC-B11 (Sony vgp-bps13b/q) mit Core i5-520M gar nur 11s benötigt hat. Zum Vergleich: Für die gleiche Aufgabe benötigt Badaboom mit CUDA und NVS5100 40s.


Der DPC Latency Checker offenbart das gleiche problematische Bild wie beim HP8540w. Eine Vielzahl von Latenzen im roten Bereich machen Sorgen, wenn es um das Verwenden externer Geräte geht. Synchronisationsfehler sind sehr wahrscheinlich. Wir haben W-LAN, LAN, Modem, USB 3.0 Host Controller und IEEE1394 Controller deaktiviert. Das führte zwar zu einer Besserung, dennoch blieben viele Ausschläge weiterhin im roten Bereich. Hier müssen sich Interessierte also etwas Zeit für Fehlersuche und Treiberupdates (sofern vorhanden) nehmen.


Die Festplatte von Seagate hat eine Kapazität von 250 GBSony vgp-bps9a/b und arbeitet mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7200 U/min. Dadurch werden Übertragungsraten von knapp über 100 MB/s im Maximum und 77 MB/s im Durchschnitt erreicht. Damit gehört dieses Laufwerk zu den schnellsten Notebookfestplatten. Da die sonstige Systemleistung als sehr leistungsstark einzustufen ist, wäre ein SSD als Massenspeicher empfehlenswert, wenn es darum geht, auch das letzte leistungsmäßige „Nadelöhr“ aufzubohren. Ein Raid-0 Verbund mit einer 2. Festplatte im Wechselschacht ist zwar auch möglich, könnte bei Problemen im schlimmsten Fall allerdings auch einen kompletten Datenverlust zur Folge haben. Für Sicherheitsbewusste soll laut Sony vgp-bps13Dokumentation auch Raid-1 möglich sein, die Daten würden also auf der 2. Festplatte gespiegelt.


Jetzt wird’s kniffelig. Grundsätzlich könnte das HP 8540p mit 31,2 dB(A) angenehm leise sein (Dazu muss man aber auch im Bios die voreingestellte Funktion Fan always on deaktivieren). Der Lüfter selbst ist kaum wahrnehmbar und rauscht mit einer angenehmen Frequenz vor sich hin. Dieser Zustand ist grundsätzlich bei allen Energiesparprofilen mit wenig Last möglich. Grundsätzlich. Hat das HP8540p jedoch die ein oder andere Lastphase hinter sich, regelt der Lüfter nicht immer wieder in die Ausgangsposition zurück. Zudem sorgt das Motorengeräusch Sony vgp-bps13/qder Seagate-Festplatte mit 34,4 dB(A) für ein deutlich lauteres Hintergrundrauschen, als es der Lüfter normalerweise von sich gibt. Bei Festplattenzugriffen erhöht sich die Lautstärke auf 35,2 dB(A). Zum Test haben wir mal die Festplatte ausgebaut und von einem Stick (Linux Mint) gebootet. Siehe da, direkt wesentlich leiser (Sony vgp-bps13a/b). Ähnliche Erfahrungen haben wir bereits bei unserem Redaktions-Probook gemacht. Also auch hier könnte ein SSD oder eine leisere, aber dafür auch langsamere Festplatte mit 5400 U/min für Linderung sorgen. Ändern müsste man dies allerdings in Eigenregie, da weder 5400er Festplatten noch SSDs derzeit in den HP 8540p Konfigurationen erhältlich sind.


DVDs hat das HP nur unwesentlich lauter wiedergegeben und liegt mit 37,5 dB(A) in einem für die Filmwiedergabe brauchbaren Rahmen. Die deutlich wahrnehmbare Maximallautstärke von 44 dB(A) ist angesichts der Leistung akzeptabel, wird aber auf Dauer für viele Anwender störend wirken.


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